Tradition trifft Technologie – wie LINA im Carls Brauhaus digitale Struktur lebt
Mitten am Schlossplatz, im Herzen von Stuttgart, liegt ein traditionsreiches Wirtshaus mit schwäbischer Küche, regionalen Bieren und rund 500 Sitzplätzen – Carls Brauhaus. Im Innenbereich finden etwa 320 Gäste Platz, auf der großen Terrasse weitere 180. Betrieben wird es in Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei Dinkelacker und gehört zur Concept Family.
2014 hat Osman Madan den Betrieb eröffnet – und führt ihn seither mit Herz, Erfahrung und Leidenschaft. Im Gespräch erzählt er, wie er vom Einzelhandel in die Gastronomie kam, was ihn antreibt und warum für ihn moderne Tools wie LINA im Alltag nicht mehr wegzudenken sind.
Osman, wie bist du zur Gastronomie gekommen?
Eigentlich habe ich mal im Einzelhandel angefangen – als Foto-Fachberater. Aber schnell wurde klar, wo mein Herz wirklich schlägt: in der Gastronomie. Sie ist ehrlicher, echter, schöner. Wenn du guten Service oder Qualität lieferst, bekommst du direktes Feedback – manchmal sogar in Form von Trinkgeld. Das macht einfach mehr Spaß.
Wann war für dich klar, dass du selbstständig werden willst?
Nach meinen ersten Gastro-Jobs stand fest: Ich will mein eigenes Ding machen. Nach zwei Kneipen habe ich Ende der 90er das Enchilada-Konzept in Ulm kennengelernt – und gesehen, wie erfolgreich es war. Unter den Fittichen von Harald Huber, damals Geschäftsführer in Stuttgart, habe ich den Standort in Aalen geleitet, kurzzeitig auch Freiburg, später Heilbronn – sowie das Lehners in Heilbronn, erstmals also klassisch deutsche Küche.
Ich war immer der, der dorthin geschickt wurde, wo es nicht lief – und kurze Zeit später lief’s wieder rund. Ich mag Herausforderungen, Neues, Schwieriges – scheinbar bin ich ein ganz guter Problemlöser.
Wie entstand das Carls Brauhaus?
Das Konzept entstand 2014 gemeinsam mit Harald Huber und Hermann Weiffenbach (Gründer der Concept Family, Anm. d. Redaktion). Unser Ziel war es, hier am Schlossplatz ein Wirtshaus zu schaffen, das die Stuttgarter Brautradition und Gastfreundschaft modern interpretiert – unter dem Motto „So schmeckt Stuttgart“. Und das ist uns gelungen.
Und wie unterstützt dich LINA im Alltag?
Gastronomie ist ein komplexes Geschäft – aber moderne Tools wie LINA erleichtern vieles.
Mein absolutes Highlight ist das Küchenmonitoring – einfach das beste Tool, das ich kenne.
Es hat unseren Betrieb wirklich auf das nächste Level gebracht. Wir servieren täglich zwischen 1.000 und 2.000 Essen, und trotzdem laufen die Abläufe strukturiert und entspannt. Das Miteinander ist harmonischer – einfach ein echter Gamechanger.
Wir haben drei Monitore in der Küche und einen im Service – das ist ein Muss! Und bei Fußballturnieren läuft da schon mal ein Spiel nebenher – kleine Anekdote am Rande (schmunzelt).
Früher war das ganz anders: Die gedruckten Bons waren einfach der Wahnsinn – wir mussten sogar einen Eimer hinstellen, um die Papierberge zu sammeln. Seit wir digital arbeiten, herrscht endlich Übersicht und Ruhe in der Küche.
Welche weiteren LINA-Module nutzt ihr im Carls Brauhaus?
Wir nutzen wirklich einiges:
• Kasse & Kassenbuch – funktioniert perfekt, Kassenabschluss auf Knopfdruck
• LINA Team mit Timetracker und digitaler Dienstplanung
• Gutscheine, auch direkt auf unserer Website eingebunden
• E-Bons
• Analytics – ich vergleiche regelmäßig Monats- und Vorjahresumsätze
Ein großer Vorteil ist, dass LINA als All-in-one-System funktioniert: Man gibt eine Zahl nur einmal ein – und sie ist automatisch in allen Modulen verfügbar. Das spart viel Zeit, verhindert Fehler und macht den ganzen Ablauf einfach effizienter.
Während Corona hatten wir zusätzlich den LINA Online-Shop, aber aktuell konzentrieren wir uns voll auf das Erlebnis vor Ort. Unsere Qualität lebt vom direkten Kontakt – vom Lächeln, von der Stimmung. Das willst du nicht digitalisieren.
Wie stehst du zu Selfordering oder KI?
Selfordering wäre grundsätzlich denkbar, aber aktuell kein Thema für uns. Ich mag den direkten Service. Ich will lachende Gesichter sehen – und mein Team und ich kümmern uns um alles.
Was künstliche Intelligenz angeht, finde ich die Entwicklung super spannend. Ich nutze KI schon jetzt gern für kreative Anstöße, etwa neue Gerichte zur Saison. Auch in der Dienstplanung sehe ich großes Potenzial – ich freue mich schon auf die gemeinsame Einführung mit LINA.
Wie würdest du LINA in drei Worten beschreiben?
Übersichtlich. Hilfreich. Anpassbar.
Ich öffne morgens LINA und habe alle Zahlen, Daten, Fakten direkt parat. Das Beste daran: Das System entwickelt sich ständig weiter – im Sinne der Gastronomen und Gastronominnen. Ich bin mit LINA wirklich sehr zufrieden – das System läuft zuverlässig, intuitiv und erleichtert unseren Alltag enorm.
Was ist dir im Umgang mit deinem Team besonders wichtig?
Es hat Gründe, warum ich kein Personalproblem habe – wie so viele andere in unserer Branche. Meine Mitarbeitenden werden wertgeschätzt und bekommen alles, was sie brauchen, um ihren Job gut zu machen: neue Geräte, gute Organisation und moderne Tools wie LINA. Viele sind seit über zehn Jahren dabei. Mir ist wichtig, dass sie sich wohlfühlen, mitreden können – und auch mal am Wochenende frei haben.
Bei uns sind alle auf Augenhöhe – Gäste, Mitarbeitende und ich. Nur so funktioniert echte Gastfreundschaft. Wenn das Team zufrieden ist, spüren das auch die Gäste. Es ist ein Win-win-win – für alle Beteiligten.
LINA trägt auch hier ihren Teil bei: Mein Team kann Sperrzeiten eintragen, Termine verwalten oder Infos direkt am Handy abrufen. Was für sie ein Vorteil ist, ist auch für mich einer.
Was rätst du anderen Gastronomen?
• Vor Ort sein – die Stimmung kennen und lenken.
• Mit Leidenschaft Gastgeber sein – das ist das Herz der Gastronomie.
• Tools wie LINA nutzen, um Zeit für Gäste und Team zu gewinnen.
• Und: Bock auf Gastro haben!
Ich möchte, dass meine Gäste für kurze Zeit in eine andere Welt eintauchen und einfach abschalten können.
Gastronomie ist ein Kreislauf – gute Organisation, gute Stimmung, gutes Essen. Wenn das alles zusammenpasst, funktioniert’s. Und das Carls Brauhaus ist hierfür sicher ein sehr gutes Beispiel.
Kein Wunder, dass es inzwischen fast als Lehrbetrieb gilt – hier sieht man, wie Tradition, Organisation und moderne Technologie perfekt zusammenspielen.
Am besten, ihr schaut einfach mal vorbei – und erlebt es selbst. Vielleicht geht ihr dann auch mit einem Lächeln heim.
Und zum Schluss: Gibt’s einen Wunsch an LINA?
Eigentlich nur einen (sagt er mit einem Augenzwinkern): Manches könnte an der ein oder anderen Stelle noch ein bisschen sexier aussehen – aber wer will das nicht?
Vielen Dank das Gespräch.
Brandneues Video: So arbeitet Carls Brauhaus mit LINA
Nicht verpassen: In unserem neuen Video bekommst du einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Carls Brauhaus – und erfährst direkt von Osman Madan, wie LINA den Alltag in einem der größten Wirtshäuser Stuttgarts strukturiert und erleichtert.
Bildergalerie
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